Pauls Wochenimpuls

18. Februar 2018; Paul Hollender

 

   

Umkehr

Die Fastenzeit gibt uns eine Chance zur inneren Umkehr. Wollen wir aber umkehren, müssen wir zunächst bei uns einkehren. Wir müssen unserem allzu geschäftigen Tun Einhalt gebieten und über unser Leben nachdenken.

Das Innehalten, das Abschalten, die Verkehrtheiten in uns aufzuspüren und unseren Kurs neu auszurichten, all das fällt uns sehr schwer. Leicht sing sich das Lied von der Nachfolge Christi: "Verleugnet euch, verlasst die Welt, folgt meinem Ruf und Schalle …" Aber wie schwer ist es, aus dem alten Trott herauszukommen, lieb gewordene Gewohnheiten loszulassen, sich selbst zu verleugnen und Verzicht zu üben.

Umkehren im Sinne des Evangeliums ist mehr als sich nur vorzunehmen, diesen oder jenes Fehlverhalten abzustellen. Umkehren heißt, sich in die Denkart Jesu einzulassen, von sich loszulassen.

 

                                                               Anneliese Reuschel

                               

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