15 Minuten mit Gott

Beten ist Sprechen mit Gott - oder einfach Da sein vor ihm. Wir laden ein zur Gebetskette in unserer Kirche St. Martinus Nettesheim im Rahmen des Ewigen Gebetes am Samstag, 24. Februar. Probieren Sie es aus und übernehmen 15 Minuten mit Gott.

Ewiges Gebet als Gebetskette

Wir führen den Tag des Ewigen Gebetes stundenweise in Form einer Gebetskette durch. Eine Reihe von Betstunden werden, wie in den Vorjahren, von Gruppierungen und Einzelpersonen vorbereitet. In der verbleibenden Zeit, möchten wir das Gebet im Viertelstundentakt  stattfinden lassen, ohne dass die Gebetskette abreißt. So wird den ganzen Tag über jemand in der Kirche stellvertretend für uns alle beten.

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit der Aussetzung des Allerheiligsten (Monstranz). Am Abend feiern wir gemeinsam um 17 Uhr Heilige Messe mit Eucharistischem Segen.

Wie es funktioniert

Sie finden in der Kirche eine Stellwand, auf der Zettel für 15-minütige Gebetszeiten angebracht sind. Es gibt blaue und gelbe Zettel für dieselbe Zeit.

Gelber Zettel (nehmen Sie mit)
Die blauen Zettel verbleiben in der Kirche, die gelben nehmen Sie bitte mit, damit Sie nicht vergessen, welche Gebetszeit Sie für sich reserviert haben. Auf den blauen Zettel können Sie Ihren Namen eintragen, damit derjenige, der nach Ihnen betet, weiß, von wem er das Gebet übernimmt. An der Stellwand finden Sie auch Blätter mit Vorschlägen wie Sie die Viertelstunde mit Gebeten aus dem Gotteslob füllen können.

Zum HIntergrund des Ewigen Gebetes

Seit dem 10. Jahrhundert entstand in Klöstern die Tradition, in einer Kapelle den Leib Christi in Gestalt der Hostie zu verehren. Aus der Gebetsform der Anbetung entwickelte sich das Ewige Gebet vor dem in der Monstranz ausgesetzten Altarssakrament. Um die Präsenz Christi in der Welt ständig gegenwärtig zu halten und sich immer daran zu erinnern, führte man die Anbetung zu jeder Tages- und Nachtstunde ein. In Deutschland wurde das ewige Gebet von Johann Philipp von Walderdorff (1701–1768) eingeführt.

Viele Bistümer, so auch unser Erzbistum, haben die Ewige Anbetung über ein Jahr auf die Kirchengemeinden des Bistums verteilt. Sie beginnt am 1. Januar im Kölner Dom. Jeder Gemeinde wird anschließend ein bestimmter Tag zugeteilt, an dem in einer Kirche das Allerheiligste ausgesetzt wird. Dabei werden die Gläubigen eingeladen, an bestimmten Gebetsstunden teilzunehmen. Manche Gemeinden machen das 24 Stunden so.  

Unser Tag des Ewigen Gebetes beginnt am Morgen um 10 Uhr  und endet mit einer Festmesse um 17 Uhr.

Beten ist Sprechen mit Gott - oder einfach da sein vor ihm

Der hl. Pfarrer von Ars beobachtete in seiner Kirche einen Bauern, der jeden Tag regelmäßig da saß und nach vorne schaute. Eines Tages fragte er ihn, was er dort mache. Der Mann antwortete: "Ich schaue Ihn an, und Er schaut mich an." Dieses Gespräch und Sich-Anschauen soll in unserem Erzbistum rund um die Uhr stattfinden. Denn die Grundaufgabe der Kirche ist es, Menschen zu einer Beziehung zu Gott zu führen. Und Kirche sind wir alle, deshalb unsere Einladung:  

 

„Machen Sie mit!"

Ablauf am Samstag, 24. Februar

10 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten

10.15 Uhr bis 12 Uhr Gebetskette im 15-Minuten-Takt

12 Uhr bis 13 Uhr Betstunde für unsere Verstorbenen

13 Uhr bis 15 Uhr Gebetskette im 15-Minuten-Takt

15 Uhr bis 16 Uhr Betstunde der Katholischen Frauengemeinschaft

16 Uhr bis 17 Uhr Betstunde der St. Sebastianus Schützenbruderschaften

17 Uhr Abschlussgottesdienst mit sakramentalem Segen und Pfarrcäcilienchor

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