Erntedank 2017 - Zeit, "Danke" zu sagen

Der Herbst ist gekommen, der Altarraum wird mit den reichen Gaben, die von den Familien Vierhaus und Velder wie jedes Jahr zur Verfügung gestellt wurden, bunt und wir erkennen, es ist an der Zeit, ein besonders auf dem Lande wichtiges Fest zu feiern: Erntedank.

Dieses Fest begehen Christen schon seit dem 3. Jahrhundert und die Botschaft ist heute wie damals nicht minder wichtig. Wir danken Gott für die reichen Gaben, für gute Ernten, für die Nahrung, die er uns gibt.

 

Dank ist ein essentieller Bestandteil unseres Glaubens, denn Gott ist nicht nur Ansprechpartner, wenn es Probleme gibt, vielmehr ist er immer da. Wir danken nicht nur zu Erntedank, sondern beinhaltet jeder Gottesdienst in der Eucharistie die Danksagung an den Herrn, wenn Brot und Wein gewandelt und geteilt werden.

Verabschiedung von Pastor Freericks

Heute am 01. Oktober haben wir einen weiteren Grund, dankbar zu sein. Denn gestern mit dem Ende des Monats September endete die offizielle Amtszeit unseres Pastors Freericks. Nach über 26 Jahren im Pfarreienverband Rommerskirchen-Gilbach beginnt für ihn wie für uns ein neuer Abschnitt.

 

Am 09. Juli feierten wir in St. Peter seine Verabschiedung, an die sich viele noch lange erinnern werden. Dabei war es allen ein besonders wichtiges Anliegen, Danke zu sagen. Jeder hat seine persönlichen Erfahrungen und Geschichten mit Pastor Freericks und ein Abschied, vor allem nach einer solch langen Zeit fällt schwer. Auch da unsere Pfarreiengemeinschaft nun vor neuen Herausforderungen steht.

Einführung von Pfarrer Dr. Schirpenbach

Unser neuer leitender Pfarrer Dr. Schirpenbach zelebrierte seinen ersten Gottesdienst und damit seinen Einstieg in Rommerskirchen-Gilbach am 03. September in St. Peter. Das Interesse und damit die Messbeteiligung waren groß. Anschließend hatte das Petrus Team noch eine Gelegenheit zum Zusammenkommen und Unterhalten organisiert, damit jeder die Möglichkeit hatte, ihn kennenzulernen. Auch Pfarrer Dr. Schirpenbach gilt unser Dank, dass er sich der großen Aufgabe stellt, 21 Pfarreien auf sich zu nehmen und dennoch die Wichtigkeit jeder Pfarre für sich nicht aufgegeben zu wollen, sondern zu unterstützen. Einen Leitsatz gab er uns während seines Einführungsgottesdienstes bereits mit auf den Weg. Denn er betonte, obwohl wir alle vor Herausforderungen stehen, sollten wir uns nicht darüber verrückt machen, vielmehr es wie Gott machen, denn “Gott ist ein Gott der Gelassenheit”, denn wenn er es ist wäre, hätte er schon längst ins Weltgeschehen eingegriffen.

 

Der Anfang ist gemacht und wir sollten dankbar für die Möglichkeiten sein, die sich nun ergeben können, und erwartungsvoll in die Zukunft blicken.

Meditation

Aller Anfang ist schwer.

Am Anfang stehen die Unsicherheit und die Angst.

Was war, die bekannten und sicheren Strukturen aufgeben, sich in etwas Neues und Unbekanntes fallen lassen, ohne gewiss zu wissen, was kommt.

 

Aller Anfang ist schwer.

Am Anfang stehen die Vorsicht und der Zweifel.

Was ist falsch, was richtig? Was bringt Fortschritt, was führt zurück? Welche Folgen warten, wohin der Weg führt. Besser stehen bleiben. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

 

Aller Anfang ist schwer.

Am Anfang steht der Aufbruch.

Der erste Schritt, der zweite, der dritte. Veränderungen akzeptieren, Mut zu neuem beweisen. Nur wer vorangeht, anstatt zu stagnieren, kann das Ziel erreichen, auch ohne genau zu wissen, welcher Weg zu gehen ist.

 

Aller Anfang ist schwer.

Am Anfang stehen das Vertrauen und der Zusammenhalt.

Sich führen lassen und mit anderen gehen. Nicht wissen, aber erkennen, dass es nicht um das geht, was neu ist, sondern um diejenigen, die mitwirken, heute, in der Vergangenheit und in der Zukunft. Gemeinsam unaufhaltbar.

 

Aller Anfang ist schwer.

Am Anfang stehen die Leidenschaft und die Begeisterung.

Mit ganzem Herzen teilen, das innere Feuer entfachen und weitergeben. Eine Flamme der Zuversicht, die aus gemeinsamer Überzeugung entsteht. Eine Überzeugung, die keiner Gewissheit bedarf.

 

Aller Anfang ist schwer.

Und obwohl am Anfang die Ungewissheit steht, wird der Glaube aus Überzeugung immer stärker sein.

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